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crosssuisse
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Ende November hält in der Schweiz endgültig ein Hauch von Winter Einzug. Nach mehreren Tagen mit Regen, grauem Himmel und sehr unterschiedlichen Temperaturen je nach Region kehrt der Schnee zurück, teilweise sogar bis in die Ebenen. Dieser plötzliche Wetterumschwung hat zahlreiche Folgen. Eindrucksvolle verschneite Landschaften. Aber auch eine Reihe von Herausforderungen wie Unfallrisiken, offizielle Warnungen, Verkehrsbehinderungen und ideale Bedingungen für die Skigebiete.
Die deutliche Rückkehr des Winters in der SchweizNach einer Phase mit außergewöhnlich viel Regen und milder Witterung kippt das Land sehr schnell in winterliche Bedingungen. Polarluft strömt ein, lässt die Temperaturen deutlich sinken und bringt Schnee ab 700 bis 800 Metern, stellenweise sogar bis ins Flachland. Während der Norden unter Wolken und Regen bleibt, profitiert der Süden weiterhin vom Föhn. Die Skigebiete kommen in den Genuss besonders günstiger Bedingungen: In den nördlichen Alpen werden mehr als ein Meter Neuschnee erwartet.
Webcams zeigen bereits großflächig verschneite Pisten, die eine perfekte Grundlage für den Start der Skisaison bilden. In den kommenden Tagen dürfte sich dank eines Hochdruckgebiets wieder die Sonne durchsetzen. Doch diese Wetterberuhigung geht mit einem erhöhten Lawinenrisiko einher. Die Temperaturen werden weiter sinken. Insbesondere auf dem Mittelland, wo eisige Tage zu erwarten sind, an denen die Höchstwerte teils nicht einmal den Gefrierpunkt erreichen.
Mit der Rückkehr des Schnees kommt es in der Schweiz zu zahlreichen Verkehrsunfällen. In Bern und im Kanton St. Gallen verlieren Fahrzeuge auf rutschigen Straßen die Kontrolle. Ein Abschnitt der Autobahn A12 musste wegen extrem gefährlicher Bedingungen geschlossen werden, verursacht durch einen sogenannten „Seeeffekt“. Sowie einen abschüssigen Streckenabschnitt, der lokal als „Rutsche“ bekannt ist. Die Wetterdienste geben mehrere Warnungen vor Regen, Wind, Schnee und Eisglätte heraus. Die sowohl das Mittelland als auch das Tessin, die Alpen und die Ostschweiz betreffen.
Auch die italienischen Grenzregionen wie Aosta und der Große St. Bernhard sind betroffen und verzeichnen bis zu 60 Zentimeter Schnee. Die Behörden mahnen zur Vorsicht am Steuer und erinnern an die Bedeutung von Winterreifen. All diese Faktoren sorgen dafür, dass das Wochenende unter streng winterlichen Bedingungen. Und einem ausgeprägten Kälteeinbruch steht, mit einer zunehmend geschlossenen Schneedecke, die sich bis in die tieferen Lagen ausbreitet.

Die Wintersaison in der Schweiz ist somit eindeutig geprägt von reichlichen Schneefällen, frostigen Temperaturen und Störungen im Verkehr. Wintersportfans hingegen sind begeistert, denn die Bergstationen profitieren endlich von den ersehnten Schneefällen. Dennoch bleiben Vorsicht, gute Ausrüstung und die Beachtung offizieller Warnungen unerlässlich. Die kommenden Tage werden diesen Trend bestätigen, mit einer zunehmend dicken Schneedecke bis in die Ebenen und einem deutlich polar geprägten Klima.