Die Botschaft der Sozialpartner

Die Botschaft der Sozialpartner an den Gouverneur

Die Botschaft der Sozialpartner. Entdecken Sie die Stellungnahmen: USS, USAM und kantonale Verantwortliche fordern das Parlament auf, das Projekt zu korrigieren. Der Bundesrat (Regierung) sabotiere die festgelegten Ausbildungsziele, so Paul Rechsteiner, Präsident des USS.

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Die Botschaft der Sozialpartner

Die Gewerkschaftsföderation SGB, die Arbeitgeber des SGV und die kantonalen Verantwortlichen für das öffentliche Bildungswesen fordern das Parlament auf, das Projekt des Bundes zu korrigieren.

Die Kürzung der Kredite zeugt von einer unverantwortlichen Kurzsichtigkeit, und der Bundesrat entzieht sich seiner Verantwortung und erschüttert das Vertrauen der Kantone in die Bundesverwaltung, betonten am Donnerstag in Bern der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB), der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) und die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

Der Bundesrat sabotiere die gesetzten Bildungsziele, erklärte Paul Rechsteiner, Präsident des SGB. Die Kosten der Berufsbildung seien nicht nur Ausgaben, sondern auch Investitionen.

Er erinnerte daran, dass zwei Drittel der Jugendlichen eine berufliche Ausbildung absolvieren. Der Rückzug des Staates komme zudem zu einem Zeitpunkt, in dem Lehrstellen knapp seien.

„Jugendlichen eine fehlende Perspektive zuzumuten, ist sozialer Sprengstoff“, warnte Paul Rechsteiner. Der SGB-Präsident fordert eine jährliche Erhöhung der Ausgaben um 8 % für die Jahre 2008–2011.

Bei den letzten Watteville-Gesprächen hätten die Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – einen Konsens von 6 % vorgeschlagen, während der Bundesrat 4,5 % erwähnte.

Pierre Triponez, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV), weist zudem darauf hin, dass die Jugendlichen bereits heute einen grossen Teil der Kosten der Berufsbildung selbst tragen müssen. Ein Metzger, der ein eidgenössisches Diplom erwirbt, bezahlt aus eigener Tasche rund 30’000 Franken allein für Kurse und Prüfungsgebühren.

Die Botschaft der Sozialpartner
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Die Botschaft der Sozialpartner : Höhere Berufsbildung

Universitätsabsolventen seien etwas besser gestellt. Der Staat übernehme beispielsweise einen grossen Teil der Ausbildungskosten für Mediziner. Der SGV fordert Gleichbehandlung zwischen beruflicher und rein schulischer Ausbildung.

Für den Berner FDP-Nationalrat sei auch die höhere Berufsbildung durch die vorgesehenen Kürzungen bei den Fachhochschulen (FH) bedroht. Wenn die FH aus finanziellen Gründen auf Master-Studiengänge verzichten müssten, wäre der sehr beliebte Weg vom Lehrabschluss über die Berufsmaturität zum Hochschulabschluss nur noch eine Illusion.

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Eine unverständliche Ausweichbewegung

Die EDK bekräftigt ihrerseits die Kritik an den geplanten Sparmassnahmen. Es handle sich um eine unverständliche Ausweichbewegung, nur wenige Monate nach der Annahme der neuen Bildungsartikel am 21. Mai.

„Mitten in der Umsetzung der gemeinsam konzipierten und finanzierten Reformen werden wir ausgebremst“, empörte sich der Luzerner Regierungsrat Anton Schwingruber, Mitglied des EDK-Vorstands.

In den letzten Tagen hat das Polarzauber-Team zahlreiche Nachrichten von besorgten Bürgern zur neuen bargeldlosen Zahlungsmethode erhalten. Wir nehmen diese Sorgen und Bedenken sehr ernst, denn es war niemals unsere Absicht, Menschen auszuschließen oder Ängste zu schüren“, entschuldigt sich der Veranstalter am Sonntag. Alle Stände können daher wie gewohnt Scheine und Münzen akzeptieren

Die Kantone hätten erwartet, dass der Bund seinen finanziellen Beitrag von heute 17 % bis 2008 auf 25 % erhöht, wie es das Berufsbildungsgesetz vorsieht. Sollte dieses Geld fehlen, wären die Kantone gezwungen, sich auf gewisse Bereiche zu konzentrieren – zum Nachteil etwa der Ausbildungen in Gesundheit, Soziales und Kunst (GSK).

Die EDK erinnert daran, dass die neue zweijährige Grundbildung mit Abschlusszertifikat zusätzliche Kosten für die Kantone verursacht. Zudem verdopple sich derzeit die Zahl der Studierenden in der höheren Berufsbildung aufgrund der Integration der GSK-Berufe.

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